19.02.2026
Impulse zur Fastenzeit
Willkommen auf unserem gemeinsamen Weg durch die Fastenzeit. Jeden Mittwoch und jeden Sonntag will uns ein Wort des heiligen Paulus inspirieren und uns für Ostern bereit machen. Viel Freude und Segen auf diesem Weg!
Der Herr ist wahrhaft auferstanden! Gesegnetes Osterfest!
Danke, dass wir den Weg gemeinsam gehen!
"Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung"
Herr, segne meine Hände und hilf, dass sie behutsam seien.
Segne meine Augen und hilf, dass sie Unscheinbares nicht übersehen.
Segne meine Ohren, dass sie deine Stimme zu erhorchen vermögen.
Segne meinen Mund, dass er dich bezeuge.
Segne mein Herz, dass es Wohnstatt sei deinem heiligen Geist.
(Unbekannter Verasser)
"Beherzigt, was der Heilige Geist sagt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet nicht eure Herzen."
Seine Stimme hörst du im Wort Gottes. Sein Wort ist oft eine ANTWORT.
"Wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird!"
Gott sieht tiefer. Wo sein Licht scheint, wächst die Wahrheit.
"Wir rühmen uns ebenso der Bedrängnisse. Bedrängnis bewirkt Geduld."
Wir können nicht alles kontrollieren. Nur Gott hat alles im Blick und will gerade in Bedrängnissen seine Größe und Nähe offenbaren. Gott wirkt in unserer Schwachheit.
Diese fünfte Fastenwoche ist eine besondere Gebestwoche für die verfolgten Christen. Beten wir viel für unsere Brüder und Schwestern im Glauben.
"Dient einander in Liebe"
Im Alltag gibt es hunderte Gelegenheiten, Liebe zu zeigen. Das Wunderbare: Du wirst dabei zu einem österlichen Menschen.
"Worin du den anderen richtest, darin verurteilst du dich selbst."
Das heutige Wort des heiligen Paulus will eine Mahnung zur Vorsicht sein. Nur Gott kann über "jede Regung des Herzens" richtig urteilen.
"Tut nichts aus Prahlerei."
Es lohnt sich, einmal darüber nachzudenken, welche Talente Gott mir mit auf den Weg gegeben hat. Die Talente sind keine Trophäen, sondern Werkzeuge der Liebe.
"Jeder trachte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen."
Fasten bedeutet nicht nur Verzicht auf etwas Äußerliches, sondern ein „Weniger Ich“ und ein „Mehr Wir“... Wer braucht meine Geduld, meine Zeit oder meine Hilfe?
"Belügt einander nicht."
Das Wort des heiligen Paulus klingt scharf. Doch er will, dass wir wahrer und echter werden. Er mahnt, Masken, Verschleierungen und (Selbst-)Täuschungen fallen zu lassen.
"Was der Mensch sät, wird er auch ernten."
Ein anderes Sprichwort sagt: "So wie du in den Wald rufst, so kommt es heraus." In dieser Fastenzeit sollen wir gutes Saatgut reichlich streuen. Dann dürfen wir uns auch über eine schöne Ernte freuen.
"Gott gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort."
Ein gutes Wort - so einfach und doch manchmal so schwer! Ein gutes Wort ist so, wie wenn du deinem Nächsten die Hand reichst und ihm weiterhilfst. Auf alle Fälle wird dein gutes Wort Freude verbreiten. Also: nicht an guten Worten sparen.
"Geht es mir um die Zustimmung der Menschen oder geht es mir um Gott?"
Diese Frage stellte sich schon der Apostel Paulus und es tut gut, dass auch wir uns diese Frage stellen. Es ist befreiend, nicht immer von der Meinung und von der Anerkennung anderer abhängig sein zu müssen.
"Werdet nicht müde, Gutes zu tun."
Wer kennt es nicht: Ermüdung im guten Kampf. Resignation. Doch die Fastenzeit will uns aus der geistlichen Hängematte holen und anspornen, einfach nur Gutes zu tun.