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Veröffentlicht am
28.05.2020
Autor
Die geistliche Familie "Das Werk"

Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche

Gedanken von Mutter Julia zum Pfingstfest

Durch das Kommen des Heiligen Geistes wurde die Kirche, die im Blute Christ reingewaschen und mit Christus auferstanden ist, mit der Fülle des neuen Lebens durchströmt. In ihr wurde auch jeder von uns wiedergeboren durch die heilige Taufe, genährt durch die heilige Kommunion, reingewaschen durch das Sakrament der Buße, gestärkt durch die heilige Firmung.
 
Durch das Pfingstwunder hat Gott seinen Geist über die Kirche ausgegossen und gießt ihn durch alle Zeiten hindurch unaufhörlich über sie aus, sichtbar in den Wundern, die den Weg der Kirche seit ihrem Beginn bis heute begleiten. Niemals fehlen der Kirche die Wunder.
 
Wir sehen in der Kirche menschliche Schwächen, Fehler und Ärgernisse, die wir betrauern. Zugleich sehen wir aber auch über allem Menschlichen, Unvollkommenen und Sündhaften das sichtbare Wirken des Heiligen Geistes. Wenn wir stets gläubig im Licht Gottes wandeln, wird es uns auch in unseren Tagen weder an Licht fehlen noch an Kraft und Mut, um als treue Söhne und Töchter der geliebten Kirche unseren Auftrag zu erfüllen, indem wir von seinem Wirken, das in uns gegenwärtig ist, Zeugnis geben.
 
Wir sind wahrhaft glücklich, wenn wir durch die Ganzhingabe unseres Lebens vielen den Sinn für Gott wieder bringen dürfen, auch wenn dies in der gegenwärtigen Zeit oft viel mühsamer geworden ist. Doch wie herrlich ist es, sich für den Herrn in seinem Weinberg abzumühen, der an manchen Stellen verarmt und ausgetrocknet ist. Es fordert eine große Liebe, die Wunden der Kirche heilen zu helfen, ohne sich entmutigen zu lassen. Doch gerade diese Liebe braucht die Kirche.

 

 

» Wir werden uns den Geheimnissen und Gnaden Jesu umso mehr nähern, je mehr wir uns durch den Heiligen Geist ziehen lassen, je mehr wir uns in Hingabe und Vertrauen führen und umformen lassen nach seinem Plan über uns.«
Mutter Julia Verhaeghe