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Veröffentlicht am
06.12.2020
Autor
Die geistliche Familie "Das Werk"

Die Erlösung wieder ins Zentrum unserer Lebensperspektive stellen.

Zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

Ganz schön bist Du, Maria!
Warum finden wir Christen uns eigentlich überhaupt regelmäßig zu gottesdienstlichen Feiern in Kirchen oder Kapellen ein? Bloße Menschlichkeit wird als Anlass ja wohl kaum ausreichen. Nein, warum wir überhaupt Liturgie feiern, ist im innersten Kern immer die Erlösung, jener Draht zum Himmel, für den Christus am Kreuz gestorben ist, jener Draht, der alles Irdische aus dem Schlummer seiner eingefahrenen Selbstverständlichkeit herausgreift, hineinführen will in die ewige Liebe Gottes!

Wir müssen den gläubigen Mut aufbringen, die Erlösung wieder ins Zentrum unserer Lebensperspektive zu stellen! Nur dann steht Gott - und nicht der Mensch - im Zentrum! Und nur wenn Gott im Zentrum steht, kreist der Mensch nicht um sich selbst. Das Stundengebet des heutigen Hochfestes beginnt mit der schönen Antiphon: "Ohne Makel ist die Jungfrau Maria empfangen, die Mutter des Erlösers; kommt, wir beten Christus an, ihren Sohn, unseren Herrn." Die im Schoße ihrer Mutter Anna ohne Erbsünde empfangene Maria - das meint ja die 'Unbefleckte Empfängnis' - wird hier im Lichte der Tatsache gesehen, dass sie von Gott dazu bestimmt war, Mutter des Erlösers zu werden.

Auszug aus einer Predigt von P. Johannes Nebel FSO am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

die ganze Predigt im Wortlaut

 

»Wenn Gott im Zentrum steht, kreist der Mensch nicht um sich selbst.«
aus der Predigt