Cover
»«

Vertrauen in Gott

Mit dem HERRN gehen wir gemeinsam den Weg durch diese Zeit

Eucharistische Anbetung im Kloster Thalbach

Grüß Gott,
lieber Freundeskreis unserer Gemeinschaft,
liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

So spricht der HERR, der dich erschaffen hat:

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir!

Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen.

Denn ich, der HERR, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter.

(Jes 43,1-3)

Dieses Wort aus der Heiligen Schrift will uns in der Prüfung, in der Zehntausende von Menschen durch die Verbreitung des Corona-Virus leiden, Trost und Hoffnung geben. Das Leid ist groß. Der Fragen sind viele.

Den Gläubigen ist es derzeit nicht möglich, an der Darbringung des eucharistischen Opfers, der hl. Eucharistie, teilzunehmen.
Wir, meine Mitbrüder und ich, vergewissern Ihnen, Sie und Ihre Anliegen stellvertretend in die tägliche hl. Messe mit hinein zu nehmen.
Wenn Sie Gebetsanliegen haben, können Sie uns diese gerne telefonisch (05574/43291 bzw. unter contact@daswerk-fso.org) mitteilen.

Wir laden Sie ein, täglich im Gebet Kraft und Trost zu finden. Nützen Sie die Gelegenheit, über Radio, Fernsehen oder Internet live an heiligen Messen teilzunehmen und mit anderen Gott anzubeten und zu bitten (z.B. Radio Maria, Radio Horeb und den vielen Livestream). Bei Radio Maria Österreich wird jeden Tag um 7.00 Uhr die hl. Messe mit unserem Heiligen Vater übertragen, und jeden Abend das Rosenkranzgebet um 18.20 Uhr mit einem österreichischen Bischof.

Wenn Sie an einer hl. Messe über Livestream teilnehmen, empfehlen wir Ihnen von der Möglichkeit der geistlichen Kommunion Gebrauch zu machen. Vereinen Sie sich voller Glaube und Liebe mit Christus, dann wird er Ihnen viele Gnaden schenken in dieser bedrängten Zeit und Ihre Seele sättigen, stärken und trösten. Dabei können Sie z.B. dieses Gebet beten, das dem hl. Padre Pio zugeschrieben wird.


Mein Jesus, ich glaube, dass du im Allerheiligsten Sakrament des Altares zugegen bist.
Ich liebe dich über alles und meine Seele sehnt sich nach dir.
Da ich dich aber jetzt im Sakrament des Altares nicht empfangen kann, so komme wenigstens geistiger Weise zu mir.
Ich umfange dich, als wärest du schon bei mir und vereinige mich mit dir!
Ich bete dich in tiefster Ehrfurcht an. Lass nicht zu, dass ich mich je von dir trenne.

Amen.


Jesus ermutigt uns, voller Glaube und Vertrauen zu beten. Er sagt uns:

Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet! Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet (Mt 7,7-8).

Der Herr schenke uns allen, besonders aber den Ärztinnen und Ärzten, dem Pflegepersonal, den Politikern und allen Entscheidungsträgern, den vielen freiwilligen Helfern sowie allen, die jetzt so viel Gutes tun, seinen Segen und seinen Schutz.


P. Thomas Felder FSO
Im Namen der ganzen Gemeinschaft der Priester und Schwestern des „Werkes“ im Kloster Thalbach