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Veröffentlicht am
31.08.2020
Autor
Die geistliche Familie "Das Werk"

23. Jahrestag des Heimgangs von Mutter Julia Verhaeghe

Die Kirche lieben - trotz allem?

Am 29. August 2020 jährte sich zum 23. Mal der Todestag von Mutter Julia Verhaeghe, der Gründerin der geistlichen Familie „Das Werk“.
 
Während ihres irdischen Lebens brachte Mutter Julia verschiedentlich ihr Verlangen nach der ewigen Begegnung mit dem Herrn in Gottes Vaterhaus zum Ausdruck. Sie war erfüllt von einer großen Sehnsucht nach dem Himmel, „une nostalgie“, wie sie selber sagte. Dennoch wusste sie um ihre Sendung in dieser Welt, die Gott ihr anvertraut hatte. Sie war stets dankbar für das Geschenk des Lebens und der Schöpfung. Sie wusste sich von Gott gerufen, für die heranwachsende Gemeinschaft eine geistliche Mutter zu sein und vielen Seelen im Gebet, im Opfer und im Leiden Gnade und Kraft zu erflehen. Ihre eigentliche Sendung lag in ihrer bedingungslosen Hingabe und ihrer Liebe für die Kirche: "O Mutter Kirche, ich liebe dich über alles, mit meinem ganzen Sein und Leben.“ (Mutter Julia). Sie suchte nie das Rampenlicht und ließ ihre eigene Person zurücktreten, um stets auf Christus und seine Kirche zu verweisen.
 
„Ich habe nichts gegründet“ – sagte Mutter Julia über ihre eigene Berufung als „Gründerin“ einer neuen geistlichen Familie. „Seit Jesus Christus die heilige Kirche gegründet hat, ist alles gegründet. Es braucht nur Menschen, die diese Gründung gründlich leben.“
Dazu gab Mutter Margarete Binder durch einen kurzen Impuls im Saal des Klosters Thalbach den zahlreichen Besuchern und Freunden die Gelegenheit, den Spuren Gottes im Leben von Mutter Julia als Gründerin nachzugehen. Viele nutzten auch die Gelegenheit, im Sterbezimmer von Mutter Julia zu beten und an ihrem Grab in der Klosterkirche zu verweilen. Höhepunkt des gemeinsam begangenen Gedenktages war die Feier der heiligen Eucharistie mit P. Thomas Felder, in der alle Gott für die Gabe des Lebens von Mutter Julia und für ihr Wirken zum Wohl der Kirche dankten.
 
Aus der Predigt von P. Peter Willi:
 
Die Maxime, die Mutter Julia uns auf den Weg mitgegeben hat, lautet: Heile du die Kirche durch deine Heiligkeit!
Aus ihrer Liebe zur Kirche kommen folgende Worte:
 
„Die Kirche braucht uns, damit ihre Schönheit und Reinheit durch unser Tun und Lassen wieder aufleuchten kann. Sie braucht stille Zeugen, die in echter christlicher Gottes- und Nächstenliebe ihren Glanz widerspiegeln. Wir müssen Menschen sein, die dies dem Mitmenschen weiterschenken, der nach echter Freude sucht.“
 
Die Predigt im Wortlaut zum Nachlesen
 
 
»Du sollst für die anderen ein Abglanz der Liebe Gottes sein.«
Mutter Julia Verhaeghe